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Institut
für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten
(FES)
ein Institut des Trägervereins IAT/FES e.V. des DOSB |
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Das
FES ist
auf praxisverbundene und vorlauforientierte
Forschungs- und
Entwicklungsarbeit in den einzelnen
Sportfachverbänden
fixiert.
Sportgeräteentwicklung im FES bedeutet
jahrelange Erfahrung in der Praxisanwendung
von Mess- und Rechenverfahren und einer
engen interdisziplinären Zusammenarbeit
mit anderen Wissenschaftsdisziplinen der
Leistungssportforschung.
Die Hauptaufgaben
des FES sind die gerätetechnischen Entwicklungsarbeiten
für die Sportarten Kanu,
Rudern, Radsport, Segeln, Rennschlitten,
Bob, Eisschnelllauf, Skeleton
sowie Teilaufgaben für die Sportarten
Triathlon, Ski,
Schwimmen und Schützen,
mit der Zielstellung der Optimierung des
Gesamtsystems
Sportler–Gerät.
Die komplexe
wissenschaftliche Betrachtungsweise
des Systems Sportler-Gerät wurde erstmalig
im Jahre 1965 eingeführt und seither in
Sportarten, bei denen das Gerät einen
leistungsbestimmenden Faktor darstellt,
konsequent angewandt.
Diese Arbeitsweise garantiert aus wissenschaftlich-technischer,
physiologischer und psychologischer
Sicht das unter den jeweiligen
Bedingungen optimal angepaßte Gerätesystem,
das sich qualitativ durch seinen hohen
Anpassungsgrad und seine Spezialisiertheit
von marktüblichen Serienprodukten der
Sportgeräteindustrie unterscheidet.
Die Anwendung
neuer Technologien und Werkstoffe, neuer
Mess- und Rechenverfahren wird
so vorbereitet, dass bei geringer Variation
eine rationelle, breite Anwendbarkeit
auch für die Erfüllung von Einzelaufgaben
der Sportgeräteentwicklung für den Hochleistungssport
möglich wird.
Den Abschluss der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
bildet die materielle Umsetzung von Erkenntnissen
in den Werkstätten
des FES.
Zur Gewährleistung der Praxiswirksamkeit
ist über die Herstellung
von Prototypen hinaus die notwendige
Anzahl von Geräten nur herzustellen, wenn
es anderswo dafür keine technologische
Basis gibt, oder wenn der termingemäße
Einsatz in Frage gestellt ist.
Mit Hilfe von Sportgeräten und messtechnischen
Systemen des Instituts FES wurden eine
Vielzahl von Medaillen bei Weltmeisterschaften
und Olympischen Spielen
durch deutsche
Nationalmannschaften errungen.
Harald Schaale
Direktor |
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| Gefördert
durch das Bundesministerium des Innern |
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