Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES)
ein Institut des Vereins IAT/FES e.V.
 
 
 
Bobsport
   

 
Im Institut FES wird die Geräteentwicklung für den Bobsport seit Anfang der 90er Jahre betrieben. Im FES erfolgen dabei Entwicklung, Fertigung und Betreuung der Geräte.

Das Projekt besteht inhaltlich aus den Teilbereichen Fahrwerk, Verkleidung und Kufe.
 
 
 
Die Entwicklungen werden komplett mit CAD durchgeführt. Neben der kompletten Modellierung im 3-D spielen Simulationsverfahren wie FEM und CFD eine tragende Rolle. In der Fertigung spielt die Nutzung von CAM-Technologien für das verlustfreie Umsetzen der Entwicklungen in Prototypen eine wichtige Rolle.
 

   

 


  3D-Darstellung der Lenkmechanik  
 
  CAM Simulation der Fräsbahnen einer Kufe  

 
Vor dem praktischen Einsatz der Geräte erfolgen unterschiedlichste praktische Tests, um für das Endprodukt zB. Reglementkonformität, Ergonometrie oder Einhaltung der Steifigkeit gemäß der konstruktiven Vorgaben zu garantieren.
 
 
 
Nach der Fertigstellung der Geräte erfolgen in Abstimmung mit Trainern und Sportlern umfangreiche praktische Tests um die Geräte zu tunen und die idealen Einstellungsvarianten zu ermitteln.
 

   

 


  Montage der Baugruppen im FES  
 
  Vorolympische Tests in Altenberg, Startvorbereitungen  

 
Die maximale Gesamtmasse von Geräten und Mannschaft beträgt:
390 kg (Zweier Männer),
340 kg (Zweier Frauen) und
630 kg (Vierer Männer).
 
 
 
Eine Bobbahn ist ca. 1500 m lang, eine Fahrt dauert ca. eine Minute, es werden Höchstgeschwindigkeiten von 140 km/h erreicht
 

   

 


  CFD-Analyse des 407 Modells bei der Variantenbewertung  
 
  Team Lange bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver  

 


Bobmesssystem für die Startphase im Training

- Erfassung der Handkräfte aller Athleten für 2'er und 4'er.

- Die Wegzuordnung erfolgt über ein integriertes Lichtschrankensystem.

 
 
 
 

   

 


  FES Messgriffe für Anschieber  
 
  Trainigsgeräte für Anschieber und Piloten