Institut
für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten
(FES)
ein Institut des Trägervereins IAT/FES e.V. des DOSB
Bobsport
Im Institut FES wird die Geräteentwicklung für den
Bobsport seit Anfang der 90er Jahre betrieben. Im FES
erfolgen dabei Entwicklung, Fertigung und Betreuung der
Geräte.
Das Projekt besteht inhaltlich aus den Teilbereichen Fahrwerk,
Verkleidung und Kufe.
Die Entwicklungen werden komplett mit CAD durchgeführt. Neben der kompletten Modellierung im 3-D spielen Simulationsverfahren wie FEM und CFD eine tragende Rolle. In der Fertigung spielt die Nutzung von CAM-Technologien für das verlustfreie Umsetzen der Entwicklungen in Prototypen eine wichtige Rolle.
3-D-Ansicht FES 404 im Halbschnitt
Kufe komplett im 3-D entwickelt
Vor dem praktischen Einsatz der Geräte erfolgen unterschiedlichste praktische Tests, um für das Endprodukt zB. Reglementkonformität, Ergonometrie oder Einhaltung der Steifigkeit gemäß der konstruktiven Vorgaben zu garantieren.
Nach der Fertigstellung der Geräte erfolgen in Abstimmung mit Trainern und Sportlern umfangreiche praktische Tests um die Geräte zu tunen und die idealen Einstellungsvarianten zu ermitteln.
Überarbeitung eines Bobs vor wichtigem Wettkampf
Team Lange beim Test in Altenberg
Die maximale Gesamtmasse von Geräten und Mannschaft beträgt:
390 kg (Zweier Männer),
340 kg (Zweier Frauen) und
630 kg (Vierer Männer).
Eine Bobbahn ist ca. 1500 m lang, eine Fahrt dauert ca. eine Minute, es werden Höchstgeschwindigkeiten von 140 km/h erreicht
CFD-Simulation des 206
A. Lange mit 404 bei den Olympischen Winterspielen
Bobmesssystem für die Startphase im Training
- Erfassung der Handkräfte aller Athleten für 2'er und 4'er.
- Die Wegzuordnung erfolgt über ein integriertes Lichtschrankensystem.
Trainingsgerät zum Starttraining ausgestattet mit FES-Messgriffen
integriertes Lichtschrankensystem - Lichtsensoren am Bug und Reflektoren an der Bande